Literatur
Sizilien - Literarische Streifzüge

Schon Homer kannte die Insel des Apoll, machte sie zu einem Schauplatz
von Odysseus' Irrfahrten. Ab dem 18. Jahrhundert wurde Sizilien zum
Sehnsuchtsziel der Deutschen – von Goethe führt die Reihe über Johann
Gottfried Seume mit seinem Spaziergang nach Syrakus bis zu Joachim
Fests italienischer Reise Im Gegenlicht, so als müsse sich jede
Generation ihr eigenes Bild der Mittelmeerinsel machen.
Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Autor des berühmtesten aller Sizilien-
Romane, Der Leopard, ist nicht der einzige bekannte Schriftsteller
Siziliens. Mit Autoren wie Luigi Pirandello und Salvatore Quasimodo
hat die Insel gleich zwei Nobelpreisträger aufzuweisen.
Wer über Sizilien schreibt, kann die Mafia nicht ausblenden: Autoren
wie Leonardo Sciascia und Giuseppe Fava haben in ihren Büchern
vergeblich gegen die feigen Verbrechen der Ehrenwerten Gesellschaft
angeschrieben; doch das Beziehungssystem der gegenseitigen
Gefälligkeiten und Abhängigkeiten hält die Insel fest im Griff. Selbst
Commissario Montalbano steht da letztlich auf verlorenem Posten. Er
ermittelt im Auftrag von Andrea Camilleri, der mit seinen
Kriminalromanen auch der sizilianischen Küche ein literarisches
Denkmal gesetzt hat.
—» 200 Seiten; 10 Euro (inkl. Versandkosten, Bestellung erfolgt direkt per Mail)
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Französische Dichter und ihre Häuser

Was wäre die Literaturgeschichte ohne Frankreich, ohne Balzac und
Proust? Die berühmtesten französischen Autoren sind nicht nur in ihren
Werken, sondern auch an ihren Wirkungsstätten präsent. Montaignes Turm
eignet genauso wie Fabres Harmas noch immer eine besondere Aura, die
Faszination der Dichterhäuser bleibt ungebrochen.
Ralf Nestmeyer hat
sich auf die Spuren französischer Dichter gemacht und Proust in
Combray, Victor Hugo und Balzac in Paris, Jules Verne in Amiens,
Flaubert in Rouen sowie Zola in Médan besucht und die Schreibtische
bewundernd inspiziert, an denen Meisterwerke wie "Der Glöckner von
Notre-Dame" oder "Der Husar auf dem Dach" entstanden sind.
In insgesamt 18 Porträts stellt Ralf Nestmeyer in Wort und Bild
französische Autoren (Victor Hugo, Honoré de Balzac, Frédéric Mistral,
Jean Giono, Jean-Henri Fabre, Montaigne, Marcel Proust, Emile Zola,
George Sand, Colette, Gustave Flaubert, Jean Cocteau, Pierre Loti,
Jules Verne, Corneille, Alexandre Dumas, Louis Aragon und Elsa
Triolet) und ihre Häuser vor und lädt zu einer literarischen
Entdeckungsreise ein.
—» 250 Seiten; 10,00 Euro
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Provence und Côte d´Azur - Literarische Reisebilder aus dem Midi

Ob Stendhal, Flaubert, Hemingway, Nabokov, Ernst Jünger – sie alle
waren dem Zauber des sonnendurchfluteten Midi verfallen. Im Spiegel der
Literatur entsteht das Bild einer Region mit ihrer Kultur und
Geschichte, ihrer Landschaft und ihren Bewohnern...
Die Provence ist eine viel bereiste und viel beschriebene Landschaft,
zudem einer der bedeutendsten Kulturräume Europas. Sieht man einmal von
Paris ab, so hat keine andere französische Region mehr Schriftsteller
inspiriert.
Für die deutsche Exilliteratur spielte die Provence eine bedeutende
Rolle. Das Küstenstädtchen Sanary-sur-Mer avancierte ab 1933 zur
»heimlichen Hauptstadt der deutschen Literatur«, wie Ludwig Marcuse
schrieb. Zu dem erlesenen Zirkel prominenter Exilautoren gehörten Lion
Feuchtwanger, Thomas Mann, René Schickele, Franz Hessel und Alfred
Kantorowicz. Internierung und Flucht waren für die nächsten Jahre
leidvolle Stationen.
Ralf Nestmeyer lädt zu einer literarischen Reise durch Südfrankreich
und begleitet Jack Kerouac durch Avignon, Klaus Mann durch Nizza,
Simone de Beauvoir durch Marseille, Emile Zola durch Aix-en-Provence
und Jean Giono über die Plateaus der Haute-Provence. Seine literarische
Spurensuche beginnt im griechischen Marseille und im römischen Arles;
er besucht das päpstliche Avignon und folgt den Troubadours nach Les
Baux, er erkundet die literarischen Schauplätze der Provence und
schildert die touristische Entdeckung der Côte d´Azur.
—» 210 Seiten; 12 Euro (inkl. Versandkosten, Bestellung erfolgt direkt per Mail)
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Provence/Côte d'Azur

Ein "Imperium der Sonne" nannte der Literaturnobelpreisträger Frédéric Mistral seine provençalische Heimat. Mistral gehört zusammen mit Jean Giono und Marcel Pagnol zu jenen Autoren, deren literarisches Schaffen untrennbar mit dem Midi verbunden ist.
Angelockt von der heiteren Landschaft und dem milden Klima erwählten sich aber auch viele Autoren Südfrankreich zur Wahlheimat, so beispielsweise der englische Romancier Lawrence Durrell.
Die Anthologie lädt zu einer literarischen Reise durch Südfrankreich und begleitet Henry Miller durch Avignon, Patrick Süskind durch Grasse, Simone de Beauvoir und Blaise Cendrars durch Marseille, Samuel Beckett durch Roussillon, Wolfgang Koeppen durch Aix-en-Provence und Peter Handke auf die Montagne Sainte-Victoire.
Auch für die deutschsprachige Literatur spielte die Côte d'Azur ein wichtige Rolle: Das beschauliche Küstenstädtchen Sanary-sur-Mer avancierte ab 1933 zur "heimlichen Hauptstadt der deutschen Literatur", wie Ludwig Marcuse schrieb. Lion Feuchtwanger, René Schickele, Franz Hessel und viele andere bedeutende Schriftsteller gehörten zu dem erlauchten Kreis von Sanary, in den sich auch Thomas Mann für ein paar Monate einreihte. Erst durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verschlechterte sich die Lage der Exilanten, die zeitweise in dem berüchtigten Lager von Les Milles interniert wurden. Den meisten, so auch Anna Seghers, gelang es, von Marseille aus mit dem Schiff in ein sicheres Drittland zu fliehen.
—» 261 Seiten; 7,00 Euro (inkl. Versandkosten, Bestellung erfolgt direkt per Mail)
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Sizilien

"Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele: hier ist erst der Schlüssel zu allem", stellte Johann Wolfgang Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fest. Zusammen mit den Reiseberichten des Baron von Riedesel und Johann Gottfried Seumes "Spaziergang nach Syrakus" eröffnete Goethe die touristische Erkundung der größten italienischen Insel.
Mit den berühmten Tempeln von Agrigent und Segesta, dem Theater von Taormina sowie den berühmten Normannendome von Cefalù und Monreale gehört Sizilien seit je her zu den klassischen Zielen der Kulturreisenden.
Ein ganz anderes, zwischen Tradition, Mythos und Moderne angesiedeltes Bild vermitteln die Romane der sizilianischen Autoren, allen voran Guiseppe Tomasi di Lampedusas "Leopard". Zusammen mit Giovanni Verga, Elio Vittorini, Leonardo Sciascia, Vincenzo Consolo und Gesualdo Bufalino gehört Lampedusa zu den Sizilianern, die italienische Literatur entschieden geprägt haben. Mit Luigi Pirandello und Guiseppe Quasimodo hat die Insel sogar zwei Nobelpreisträger hervorgebracht.
—» 274 Seiten; 10,00 Euro
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